Beim Pulverbeschichtungsverfahren können nicht gewünschte Ergebnisse auftauchen, die sich bei Beachtung einiger Punkte im Vorfeld vermeiden lassen.

 

Die folgende Bilder zeigen mögliche Fehler auf.


Blasenbildung bei vorher lackiertem Metall. Hier hat die bereits vorhandene Farbe den Temperaturen beim Einbrennvorgang nicht standgehalten.

Empfohlen wird die restlose Entfernung alter Lacke.

Farbabplatzungen durch erhöhte Materiallspannung. Wird das Metall zu scharf abgekanntet, erhöht sich an der Biegekannte die Materialspannung. Bei erhöhten Temperaturen in der Brennkammer arbeitet das Metall an diesen Stellen, weshalb die Farbe dort nicht hält.

Ausgasungen des Metalls sind als kleine Krater oder Blasen zu sehen. Ursache dafür sind die Stahlqualitäten, die einen erhöhten Silikat Gehalt haben. Bei der Ausbildung des Zinküberzuges kann eine verhältnismäßige dicke Zink/Eisen-Legierungsphase mit einer Palisadenstruktur entstehen, durch deren Hohlräume Gase entweichen.

Klebereste auf der Oberfläche stören die homogene Vernetzung. Beim Brennvorgang können bei verklebten Profilteilen Klebereste austreten, wenn zuviel Kleber verwendet wurde, bzw. dieser noch nicht ausgehärtet ist.

Ungleichmäßige Farbschicht durch Silikonhaltige Reinger. Werden zum Reinigen des Werkstoffs Reinigungsmittel verwendet, die Silikonhaltig sind, kann sie die Farbe nicht gleichmäßig auf der Oberfläche vernetzen.